Beste Blauburgunder Italiens allesamt Südtiroler
Der beste Blauburgunder Italiens des Jahrgangs 2023 ist der Riserva Abtei Muri der Klosterkellerei Muri-Gries. Er hat sich beim Nationalen Blauburgunder-Wettbewerb im Rahmen der Blauburgundertage in Neumarkt und Montan gegen mehr als 100 Weine aus allen Weinregionen Italiens durchgesetzt. Auch die Plätze zwei bis fünf belegen Blauburgunder aus Südtirol.
Schon zum 28. Mal finden die Blauburgundertage in diesem Jahr statt, den Auftakt macht dabei wie gewohnt die Prämierung der Siegerweine des Nationalen Blauburgunder-Wettbewerbs am Freitag, 15. Mai. Der Wettbewerb hat dieser Tage unter der Leitung von Ulrich Pedri vom Versuchszentrum Laimburg stattgefunden, eingereicht worden waren mehr als 100 Weine des Jahrgangs 2023 aus zehn Weinregionen Italiens.
Gegen diese hat sich letztlich der Blauburgunder Riserva Abtei Muri der Klosterkellerei Muri-Gries durchgesetzt. Er ist damit der beste 2023er-Blauburgunder Italiens. Platz zwei ging an den Pinot Noir Riserva Sanct Valentin der Kellerei St. Michael-Eppan, Platz drei an den Pinot Noir Riserva Linticlarus von Tiefenbrunner | Schlosskellerei Turmhof. Auch die Ränge vier und fünf belegen in diesem Jahr wieder Südtiroler Weine, und zwar der Pinot Nero Riserva Monticol der Kellerei Terlan sowie der Blauburgunder Riserva Lahn vom Bergmannhof.
Tradition hat auch die Prämierung der Regionensieger, also der besten Blauburgunder aus den teilnehmenden Weinregionen. Für Südtirol sichert sich diesen Titel selbstverständlich die Klosterkellerei Muri-Gries, für das Trentino ist es die Cantina Mori Colli Zugna, für Aosta Grosjeans Vins, für Piemont Castello di Gabiano, für die Lombardei Conte Vistarino, für Venetien Borgo Stajnbech, für das Friaul Castello di Spessa, für die Emilia Romagna La Collina del Tesoro, für die Toskana Fattoria di Cortevecchia und für Umbrien das Weingut Poggio Petroso.
Mit ihren Weinen ins Finale geschafft haben es zudem Cantina Bellaveder, Kellerei Eisacktal, Kellerei Girlan, Glassierhof, Weingut Gottardi, Weingut Hochegg, Kellerei Kaltern, Manincor, K. Martini & Sohn, Kellerei Sankt Pauls, Pfitscher, Weingut Pföstl, Cantina Pisoni, Weingut Prackfol, Weingut Romen, Castel Sallegg, Weingut Stroblhof, Elena Walch sowie Peter Zemmer.
Die Gesamtsieger, die Regionensieger, die Finalisten und alle anderen Wettbewerbsweine können im Rahmen der Blauburgundertage von Freitag, 15., bis Montag, 18. Mai, im Klösterle von Laag verkostet werden. Buchungen dafür sind auf der Website www.blauburgunder.it/programm möglich. „Es ist nicht nur eine Verkostung, unsere Veranstaltung ist eine Reise durch die besten Blauburgunder Italiens", erklärt Ines Giovanett, Präsidentin des Organisationskomitees. „Mit ihr geben wir allen Weininteressierten die Möglichkeit, einen Überblick über die Vielfalt des Blauburgunders zu gewinnen und selbst zu erleben, wie sich die Weine Terroir, Tradition und Stilistik widerspiegeln."
Das Organisationskomitee hat auch heuer wieder für ein umfassendes Programm gesorgt. Auf diesem stehen etwa zwei Masterclasses, eine mit dem Sommelier Raffaele Fischetti zu den Regionensiegern, eine zweite zu den Blauburgundern des Weinguts Pfitscher. Dazu gibt es die „Pinot Noir Experience", eine geführte Wanderung auf dem Blauburgunderweg durch Glen, Pinzon und Mazon – samt allem Wissenswerten über diese besonderen Lagen und die ebenso besondere Rebsorte. Wer lieber radelt als zu wandern, kommt bei der geführten Biketour „Pinot Noir & Bike" auf der Trasse der ehemaligen Fleimstaler Bahn auf seine Kosten. Alle Details sowie Buchungsmöglichkeiten finden sich unter www.blauburgunder.it/programm.
Parallel zu den Blauburgundertagen laufen auch die Blauburgundernächte, und zwar noch bis 18. Mai. In ausgewählten Restaurants werden dabei besondere Blauburgunder zu regionaler Küche serviert. Und auch ein Pinot-Noir-Picknick sowie eine Pinot-Noir-Party stehen auf dem Programm.
Für weitere Informationen, Programm sowie Anmeldung zu den 28. Blauburgundertagen Südtirol:
Web: www.blauburgunder.it
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