Kein sagenumwobener, dafür ein greifbarer Schatz
Kleines, feines Weingut am Wilden-Mann-Hügel in Girlan
Eigentlich handelt die Sage vom Wilden Mann von Schätzen, die im Montiggler Wald vergraben worden seien. Aber auch wenn man im Weingut Wildmonn in Girlan keine sagenumwobenen Schätze hebt, so produziert man hier doch zwei außergewöhnliche Weine – und damit einen Schatz, der greifbarer und handfester ist. Und zudem allen zugänglich.
Der Rohstoff dafür wächst in knapp 500 Metern Meereshöhe in den Weinbergen um den für seine Weinbautradition bekannten Girlaner Weiler Schreckbichl. Oder genauer: unterhalb des Wilden-Mann-Hügels, der dem Weingut seinen Namen leiht. Der Boden besteht hier aus Moränenschutt, der auf Porphyrgestein liegt, eine Mischung, die Wärme ideal im Boden hält.
Auch weil es die Natur mit dem Weingut Wildmonn also besonders gut gemeint hat, legen die drei nach höchster Qualität strebenden Köpfe, die hinter dem Weingut stehen, Wert darauf, sie zu respektieren und zu erhalten. Auf Herbizide etwa wird gänzlich verzichtet, der Boden wird mit einer jährlichen Einsaat bearbeitet, die Erträge der Reben werden gezielt verringert, um bestmögliche Qualität zu garantieren.
Darüber hinaus setzt man auch im Keller auf Handarbeit – und sehr, sehr viel Ruhe. So kann der Blauburgunder Riserva mehr als eineinhalb Jahre lang im Holz reifen (zuerst im Barrique, danach im großen Holzfass), bevor er auf die Flasche gezogen wird. In dieser lagert er noch einmal fast ein Jahr lang im Keller. Unter der Erde also – und damit wären wir auch schon wieder bei vergrabenen Schätzen …
Tel. +39 339 8833600
info@wildmonn.it
https://www.wildmonn.it/index.html