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11.07.2017

Wo Weinbau auf Ästhetik trifft

Futuristisch, nachhaltig und anders: Einige sehenswerte Kellereien

Immer mehr Südtiroler Weingüter und Kellereigenossenschaften setzen zwischen historischen Mauern neue architektonische Akzente. Sie verbinden den traditionellen Weinbau mit formvoller Ästhetik und beschreiten dabei auch nachhaltige Wege.

Bei Kaltern wurden zum Beispiel die Kellerräume des Weinguts Manincor unterirdisch in den Weinberg gebaut. Nur der Verkostungsraum und der Verkaufspavillon sind oberirdisch angelegt – hier vereinen sich Weingenuss und Baukunst mit einem hinreißenden Blick über den Kalterer See.

In Montan hat man das Weingut Pfitscher unter dem Motto „Tradition wahren, Neues wagen“ mitten in die Weinberge verlegt und für energieeffiziente Bauweise mit dem Siegel „KlimaHaus Wine“ ausgezeichnet.

Futuristisches Design zeichnet den Neubau einiger Kellereien aus. Die einzigartige, grüne Stahlkonstruktion der Kellerei Tramin nimmt symbolisch die Form der umliegenden Reblandschaft auf. Ein weiteres markantes Verkaufsgebäude hat die Kellerei Eisacktal errichtet. Die Außenhaut der fensterlosen Betonstruktur ist ausnahmslos mit graurotem Putz überzogen. Mit dieser naturnahen Farbgebung erinnert die Fassade an ausgewachsene Gesteine.
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