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25.07.2017

So duftet der Sommer

Welche typischen Aromen im Wein jetzt besonders angesagt sind

Sommer. Das ist die Jahreszeit der reifen Früchte. In dieser Periode erreichen Marille, Erdbeere oder Zwetschge den Zenit ihres Wachstums, bereit geerntet zu werden, um den Sommer mit ihrem vollen und einzigartigen Geschmack zu bereichern. Jede Frucht für sich mit ihren typischen Aromen.

Aber wie kommen die Aromen von Waldbeeren und Pflaumen in den Wein? Chemisch betrachtet ist Wein eine Mischung von Wasser, Alkohol, verschiedenen Säuren und ihren Nebenprodukten. Diese Grundsubstanzen können unzählige Verbindungen miteinander eingehen, welche dem Wein ein kostbares Aroma geben - allein 800 Aromastoffe konnten im Wein wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Das menschliche Gehirn verknüpft die Duftnoten mit bereits bekannten Gerüchen – so kommt es, dass zum Beispiel der Südtiroler Sauvignon mit Stachelbeeren und Litschi assoziiert wird. Oder das ein Südtiroler Lagrein Noten von Brombeeren und Kirschen aufweisen kann, während man den Südtiroler Cabernet mit Waldbeeren und Pflaumen in Verbindung bringt. Diese einzelnen Aromen erkennen und unterscheiden zu können, setzt einiges an Wissen in der hohen Schule der Degustation voraus.

Und so erkennen feine Nasen schnell, dass die typischen Aromen für einen Südtiroler Kerner eben Pfirsich und Aprikose sind und sich der Südtiroler Müller Thurgau durch leichte Noten von Muskatnuss und Zitrusfrüchten auszeichnet, kurzum: Der Südtiroler Sommer entfaltet seine verführerischen Noten auch im Weinglas.
Noch eine Kostprobe?
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