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17.10.2017

Ein traditioneller Wein sorgt für Aufsehen

Der Südtiroler Vernatsch spielt seine Stärken aus

Ob Kalterersee, St. Magdalener, Meraner oder Grauvernatsch – in all diesen Weinen steckt Vernatsch. Jene bodenständige Südtiroler Rebsorte, die seit dem 16. Jahrhundert eine Rolle im heimischen Weinbau spielt und untrennbar mit der Identität des Landes verbunden ist. Dank seines moderaten Alkoholgehalts und charakteristisch geringen Gerbstoffanteils lässt sich der Vernatsch ganz unkompliziert zu verschiedensten Gerichten der Südtiroler Küche kombinieren; ein Universal-Wein, der knapp 15% der gesamten Anbaufläche in Südtirol belegt.

Doch die jüngste Auszeichnung des renommierten Weinführers „I vini d’Italia 2018“ von Gambero Rosso zeigt: Die Wertschätzung für den traditionellen Wein wächst. So sind der Kalterersee Pfarrhof 2016 - Kellerei Kaltern, der St. Magdalener Antheos 2016 - Ansitz Waldgries, sowie der St. Magdalener Rondell 2016 – Glögglhof, mit Höchstnoten unter den besten Weinen Italiens gelistet.

Die Eigenschaften der traditionellen Rebsorte weiß insbesondere das Projekt Arche Noah der Kellerei Kaltern zu würdigen. Gemeinsam mit dem Agronomen Federico Curtaz hat Kellermeister Gerhard Sanin bereits vor einigen Jahren begonnen, altes Rebmaterial zu sichten, auszuwählen und zu beobachten. Die beiden Pioniere haben diesen Reben Augen entnommen, sie auf Unterlagen veredelt und einen Versuchsgarten eingerichtet, der ihnen empirisches Wissen über die Entwicklung der verschiedenen Vernatsch-Sorten liefert.

Mit seinem St. Magdalener Classico Antheos hat Christian Plattner von Ansitz Waldgries einen Wein geschaffen, der Vergangenheit und Zukunft miteinander vereint. Dafür hat er den alten gemischten Rebsatz seines Urgroßvaters wieder zu neuem Leben erweckt und eine der erlesensten Lagen Südtirols mit acht verschiedenen historischen Vernatsch-Spielarten bepflanzt. Gemeinsam ergeben sie einen komplexen, eleganten Wein, der seine Stärken voll auszuspielen weiß.
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