Südtiroler Wein und Kellereien

Genossenschaften als bewährtes Konzept für Zusammenarbeit

Als 1893 in Andrian und Terlan bei Bozen die ersten Weinkellereigenossenschaften gegründet wurden, stand es nicht gut um den Südtiroler Weinbau und die Winzer beschlossen ihre Weine gemeinsam zu keltern und zu vermarkten. Heute werden 70 Prozent der Südtiroler Weine in Genossenschaften produziert, 25 Prozent entstehen in privaten Kellereien und eine wachsende Gruppe von Eigenbauwinzern, die „Freien Weinbauern“, verarbeitet Wein in kleinen Mengen erfolgreich nach eigenen Vorstellungen. Gewohnheit und Augenmaß in der Weinbereitung sind längst exakter Sachkenntnis gewichen. So entscheiden heute die Kellermeister auch, welche Trauben wann angeliefert werden.

Erlebenswert

13 Genossenschaften und 38 private Weingüter verarbeiten Trauben aus eigenem Anbau und von ausgewählten Winzern. Durch strenge Selektion entstehen hier einige der besten Weine. In ihren Weinkellern lagert das gesamte Rebsorten-Spektrum des Südtiroler Weines.

90 freie Weinbauern arbeiten nach dem klassischen Chateau-Prinzip, d.h. sie keltern und verkaufen ausschließlich Weine, die sie in ihrer eigenen Domäne anbauen. Führungen vom Weinberg bis in die Weinkellereien werden regelmäßig angeboten.

Gaumenprickeln mit Chardonnay, Weißburgunder, Blauburgunder: Sechs Produzenten stellen Südtiroler Sekt nach dem klassischen Flaschengärungsverfahren her. www.suedtirolersekt.it