Südtiroler Wein im Jahreszyklus

Für jeden Schritt der richtige Zeitpunkt

Bei DOC-Weinen unterliegt der Weinbau strengen Qualitätskontrollen. Im Jänner werden die Reben geschnitten. Das so genannte "Rebenbinden" folgt im März. Im Mai sprießen die Triebe. Im Sommer zupft der Winzer überflüssiges Blattwerk aus, und im August werden überschüssige Trauben heraus geschnitten, da die Höchstertragsmenge pro Hektar für jede Rebsorte genau festgelegt ist. Anfang September beginnt die Ernte. Auf besonderen Lehrpfaden kann das Wissen um den Südtiroler Wein, seine Rebsorten, Lagen und Erziehungsformen unterhaltsam erwandert werden.

Erlebenswert

Von der Kalterersee-Hochburg Kaltern aus führt der „wein.weg“ in einer Achterschleife zum Kalterer See und zurück, vorbei an idyllischen Weingütern und historischen Weinhöfen. Die einzelnen Riegel (Weinlagen) sind mit in den Boden eingelassenen kalksteinweißen Schwellen markiert. www.wein.kaltern.com

Der Weinlehrpfad in Kurtatsch ist als „Lebensweg“ der Rebe von der Pflanzung bis zur Verkostung des Weines angelegt. Der Weg erkundet einzelne Rebsorteneigenschaften und erklärt das Pergel- und andere Spaliersysteme. An Tonamphoren können typische Weinduftnoten erschnuppert werden. www.suedtiroler-unterland.it

Der Weinwanderweg von Klausen auf den Klosterberg Säben liegt im Weinanbaugebiet des Klausner Laitacher, des einzigen Rotweines, der die Bezeichnung „Eisacktaler“ trägt. Der Weg informiert über die Geschichte des Weinanbaus in Südtirol, die verschiedenen Rebsorten rund um Klausen und die Arbeit im Weinberg. www.eisacktal.com