Vernatsch
vernatsch
Farnatzer oder Vernetzer – so lautet der ursprüngliche Name dieser autochthonen Rebsorte, die am Ende des Mittelalters erstmals schriftlich erwähnt wird und seit dem 16. Jh. eine zentrale Rolle im Südtiroler Weinbau spielt. Der Vernatsch bringt leichte, gerbstoffarme Weine mit moderatem Alkoholgehalt und individuellem, gebietstypischem Charakter hervor. So gilt etwa der St. Magdalener als füllig, der Kalterersee als weich und der Meraner als eher würzig.
Anbaufläche:
846 ha
Anbaugebiet:
gesamtes Südtirol
Erziehung:
fast ausschließlich auf Pergel
Bevorzugter Standort:
sowohl Schwemm- als auch Schotterböden
Synonyme:
Trollinger (Deutschland), Schiava (Italien)
Serviertemperatur:
12-14 °C
Empfehlung:
generell zu allen Vorspeisen, besonders zu Speck, Wurstwaren, Käse, traditioneller Südtiroler Hausmannskost, Kalbfleisch
blauburgunder
Anbaufläche:
410 ha
Anbaugebiet:
hauptsächlich Unterland (Neumarkt und Montan), aber auch Überetsch, Bozner Talkessel, Etschtal und Vinschgau
 
lagrein
Anbaufläche:
451 ha
Anbaugebiet:
Bozner Talkessel, Unterland, Überetsch, Etschtal
 
merlot
Anbaufläche:
186 ha
Anbaugebiet:
vor allem Unterland, Überetsch und Bozner Talkessel, aber auch im Etschtal
 
cabernet-sauvignon
Anbaufläche:
158 ha
Anbaugebiet:
Unterland, Überetsch, Bozner Talkessel, Etschtal
 
rosenmuskateller
Anbaufläche:
15 ha
Anbaugebiet:
Überetsch, Unterland, Bozner Talkessel, Etschtal
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