Vernatsch
vernatsch
Diese autochthone Rebsorte wird am Ende des Mittelalters erstmals schriftlich erwähnt und spielt seit dem 16. Jh. eine zentrale Rolle im Südtiroler Weinbau. Der Vernatsch weist Aromen auf, die an Süßkirschen, rote Johannisbeeren, Himbeeren und Erdbeeren erinnern. Dazu kommen oft Noten von Mandeln und Veilchen. Er bringt leichte, gerbstoffarme Weine mit moderatem Alkoholgehalt und wenig Säure, sowie einen individuellen, gebietstypischen Charakter hervor. So gilt etwa der St. Magdalener als füllig, der Kalterersee als weich und der Meraner als eher würzig. So gilt etwa der St. Magdalener als füllig, der Kalterersee als weich und der Meraner als eher würzig.
Anbaufläche:
798 ha
Anbaugebiet:
Vorwiegend in Bozen, Überetsch, Meran, Unterland
Bevorzugter Standort:
Tief gelegene Hanglagen zwischen 400 und 500 m.ü.d.M., die nachts gut abkühlen, bevorzugt auf Schwemm- und Schotterböden
Serviertemperatur:
12-14 °C
Empfehlung:
generell zu allen Vorspeisen, besonders zu Speck, Wurstwaren, Käse, traditioneller Südtiroler Hausmannskost, Kalbfleisch
blauburgunder
Anbaufläche:
443 ha
Anbaugebiet:
Vorwiegend im Unterland, Überetsch
 
lagrein
Anbaufläche:
468 ha
Anbaugebiet:
Vorwiegend in Bozen und Unterland
 
merlot
Anbaufläche:
187 ha
Anbaugebiet:
Vorwiegend im Überetsch, Unterland und Etschtal
 
cabernet-sauvignon
Anbaufläche:
161 ha
Anbaugebiet:
Vorwiegend im Unterland, Überetsch, Bozen
 
rosenmuskateller
Anbaufläche:
12 ha
Anbaugebiet:
Vorwiegend im Überetsch, Unterland
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