Die Verwendung der
DOC-Bezeichnung wird durch das italienische Weingesetz DL Nr. 61 vom 08.04.2010 geregelt. Dieses Gesetz basiert auf der Einteilung der Weine in eine Qualitätspyramide. Die Tafelweine bilden die unterste Stufe der Qualitätspyramide, in der Mitte sind die Landweine positioniert, DOC- und DOCG-Weine sowie Weine aus Einzellagen stehen an der Spitze.
Die DOC-Bezeichnung dient einerseits zum Schutz der Konsumenten. Sie gibt dem Konsumenten die Garantie, dass die Angaben über Herkunft und Qualität des Weines der Wahrheit entsprechen.
Andererseits fungiert die DOC-Bezeichnung als wichtiger Schutz des Produzenten. Der Gesetzgeber stellt damit sicher, dass nur rechtmäßige Produzenten den DOC-Status beanspruchen.