Der Weinberg ist die Keimzelle der Qualität. Das wissen Südtirols Weinbauern. Und handeln auch danach, indem sie das Qualitätspotential ihrer Böden voll auszuschöpfen suchen.
Sorgfältig wird entschieden, welche Rebsorte an welchem Standort ausgepflanzt wird. Denn nur auf ihrem „Lieblingsplatz“ kann eine bestimmte Traubensorte ihr volles Aroma, ihre ganze Kraft und Persönlichkeit entfalten. Handarbeit ist in Südtirols oft steilen Hanglagen noch eine Selbstverständlichkeit. Ihr Mehraufwand praktizierter Landschaftsschutz.
Besonderen Wert legt man in Südtirol seit jeher auf umweltschonende Anbaumethoden. Der sogenannte integrierte Weinbau unterstützt die Widerstandskräfte der Natur, schont Nützlinge und begünstigt deren Ausbreitung. Zur Steigerung der Traubenqualität setzt man seit Jahren auf strenge Ertragsbegrenzung und die konsequente Umstellung von der klassischen Pergel auf die moderne Drahtrahmen-Erziehung, bei der die Rebstöcke im qualitätsfördernden Wettbewerb zueinander stehen.
Nicht zuletzt fördert eine verstärkte Zusammenarbeit der Weinbauern mit Beratungs- und Forschungseinrichtungen den konsequenten Qualitätsprozess auf allen Ebenen.