Südtirol ist eines der kleinsten Weinbaugebiete Italiens. Durch seine geografische Lage aber auch eines der facettenreichsten. Wie eine Perlenschnur begleiten Südtirols
Weinberge die beiden Hauptflüsse Eisack und Etsch auf ihrem Weg von den Alpen mit ihren Schneegipfeln in eine schon mediterran anmutende Landschaft mit Feigen- und Olivenbäumen an der südlichen Grenze zum Trentino.
Nur knapp 5.300 Hektar Rebfläche, unterschiedlichste Klimazonen, wechselnde Bodentypen und rund 20 Traubensorten, die in Höhenlagen von 200 bis zu 1.000 m ü.d.M. gedeihen – das ist die Klaviatur, mit der Südtirols Weinerzeuger ein Spektrum an Spitzenweinen
komponieren, das einzigartig ist in Italien.
Dies bestätigt übrigens auch ein Blick in die wichtigsten internationalen Weinführer. Der „Gambero Rosso“ etwa vergibt an Südtirol seit Jahren die meisten Höchstnoten („Tre Bicchieri“) im Verhältnis zur Rebfläche.