Südtirols Rebsortenspiegel: von autochthon bis international

Eins zu zwanzig. Ein nur 5.300 Hektar großes Anbaugebiet mit 20 verschiedenen Rebsorten. Das gibt es italienweit – und wahrscheinlich auch darüber hinaus – nur einmal.

In mehr als 55 Prozent der Südtiroler Weinberge wachsen weiße Rebsorten. Tendenz steigend Pinot Grigio, Gewürztraminer, Weißburgunder und Chardonnay stehen bei den Weißweinen stehen mengenmäßig an der Spitze. Daneben werden in Südtirol auch Sauvignon, Müller Thurgau, Sylvaner, Kerner, Riesling und Veltliner angebaut.

Seit weit über hundert Jahren sind in Südtirol neben den beiden autochthonen Rotweinsorten Vernatsch und Lagrein auch alle anderen wichtigen klassischen Rebsorten heimisch: Blauburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc fühlen sich hier gleichermaßen wohl und am idealen Standort. Knapp 45 Prozent der gesamten Rebfläche Südtirols sind mit roten Rebsorten bepflanzt.

Im Durchschnitt werden jährlich an die 350.000 Hektoliter Wein erzeugt.